Einleitende Worte


Meine Homepage befaßt sich mit meinem Hobby, der Genealogie. Auf diesen Seiten möchte ich daher die auf meine Vorfahren bezogenen Forschungsergebnisse darstellen.

Das Interesse für die Ahnenforschung habe ich schon seit vielen Jahren. Es wurde schon in der Grundschule geweckt (!), das war... rechnen wir lieber nicht nach. Die Hausaufgabe bestand in der Erstellung eines kleinen Stammbaumes. Zu dieser Zeit lebte meine Urgroßmutter Alma Scheuermann (geb. Besemann) noch, die weit über 90 Jahre geworden ist. Sie konnte ich fragen und sie erzählte mir viele Geschichten und Anekdoten aus ihrem Leben. Durch stetiges Nachfragen erfuhr ich so manch lustige, wie auch traurige Geschichte meiner Vorfahren. Hier legte ich also den Grundstein für meine Forschungen. In jedem Buch über Genealogie bilden genau diese mündlichen Überlieferungen die Basis zu ausgedehnten Forschungen.

Begonnen habe ich natürlich mit den Vorfahren meines Vaters. Das Zeitalter des Internets hatte noch nicht angefangen und die gefundenen Daten wurden selbstverständlich noch auf Karteikarten notiert und mühsam in selbst entworfenen Stammbäumen erfasst. Auch schrieb ich so manchen Brief an die entsprechenden Kirchen und freute mich riesig über Antworten von den Pastoren. Dann kam der erste Computer und das erste Ahnenprogramm. Welch ein Luxus!

Und dann kaufte ich mir das erste Modem. Die ersten Schritte ins Internet waren spannend, nur so aus Spaß suchte ich das World Wide Web nach dem Geburtsnamen meiner Mutter Schlotfeldt durch. Und bei dieser Internetsuche hatte ich den 100%-Treffer in Form mehrere Homepages der Familie Schlotfeldt. Nun war mein Interess für die mütterliche Seite geweckt. In der Annahme, dass es ein seltener Name sei, erfaßte ich alle Schlotfeldt Namensträger die ich finden konnte. Die Familie Schlotfeldt ist über die ganze Welt verstreut und der Stammbaum hat solch eine Größe angenommen, sodaß ich 2008 sogar eine eigene Homepage dieser Familie gewidmet habe. Schauen Sie doch bitte auf meiner Seite http://www.schlotfeldt-genealogie.de vorbei. Meine direkten Vorfahren stehen hier: Schlotfeldt

Ich hatte das große Glück, daß ein Verwandter, Georg Witte, sich viele Jahre bis zu seinem Tod 1944, auch für die Ahnenforschung interessiert hatte. (Seine Ahnenliste habe ich unter Nebenlinien Witte aufgenommen.) Leider wurden seine Aufzeichungen im II. Weltkrieg zerstört. Er versuchte, seine Forschungsergebnisse aus dem Gedächtnis wieder aufzuschreiben. Dies ist ihm zum Teil sehr gut gelungen. Ich benötigte allerdings einige Zeit, diese Aufzeichnungen zu übersetzen, da ich nicht mit der Sütterlinschrift vertraut war. Auf den Seiten Geschichte der Familie Klemme können Sie seine Aufzeichungen lesen. Leider konnte ich beim besten Willen nicht alles entziffern, so daß ich manchmal meine Phantasie zur Hilfe nehmen mußte. Einige Formulierungen klingen in der heutigen Zeit etwas eigenartig, schon der Einleitungssatz stellte mich vor mein erstes Problem. Ich wollte an der Satzstellung nichts verändern, damit der Ursprung nicht verfälscht wird. Durch die Formulierung könnte man aber am Anfang glauben, daß nicht die Forschungsergebnisse vernichtet wurden, sondern der Autor Georg Witte selbst, aber wer hätte dann die Aufzeichungen beendet? Aber lesen Sie selbst, es lohnt sich! Mittlerweile konnte ich, durch Besuche in den entsprechenden Kirchenarchiven, sehr viele Ergänzungen hinzufügen und Fehler korrigieren. Ich habe allerdings das Dokument über die Familie Klemme in seinem Ursprung nicht verändert.

Ach ja, da war dann das Jahr 2003. Ein neuer Erdenbürger erblickte das Licht der Welt und was liegt näher, als unserem Sohn eine aussagekräftige Ahnenliste auch inklusiver der väterlichen Seite präsentieren zu können. Die Tomforde Linie führte mich in das Gebiet in und um Stade und reicht bis ins fünfzehnte Jahrhundert zurück. Davon träume ich noch bei meinem Geburtsnamen Behrens (siehe Dauersuche Behrens). Bei meiner neuen Forschung erfuhr ich von der Flucht aus Ostpreußen und vom Schicksal des Urgroßvaters meines Sohnes, der beim Untergang der Cap Arcona in der Neustädter Bucht ums Leben kam.

Um mich in das Thema Ostpreußen einzuarbeiten, war ich natürlich besonders interessiert an den alten Postkarten aus Ostpreußen, die meine Schwiegermutter in einem alten Fotoalbum gesammelt hatte. Doch mit der Ahnenfoschung bin ich dort nicht sehr weit gekommen, da viele Kirchenbücher im Krieg vernichtet wurden.

Und schon wieder eine Idee läßt diese Homepage wachsen. Nun wandel ich auf den Spuren der Ahnen. Immer nur die nackten Namen und Zahlen, ein Blick auf die Landkarte genügt mir nicht mehr. Nun muß ich die Orte live erleben. Immer wenn es die Zeit erlaubt, fahren wir zu den Orten der Ahnen und machen dort Fotos, die, wie könnte es anderes sein, auf meiner Homepage veröffentlicht werden. Und hier ist der Link dafür: Impressionen Ahnenorte Es gibt auch die Möglichkeiten alte Postkarten dazu zusammeln (Postkarten Ahnenorte).

Und was macht man nun mit alten Landschaftspostkarten und aktuellen Fotos? Ja logisch, man schaut sich an, was sich im Laufe der Zeit so alles verändert hat. (Früher/Heute). Dies setzt natürlich voraus, dass man die Motive der Postkarten auch in der heutigen Zeit wiederfindet. Dies ist eine spannende Sache, kann ich sehr empfehlen.

Ganz lieben Dank an alle "Forscherkollegen", die mir bei meiner genealogischen Arbeit weitergeholfen haben, indem sie mir wichtige Links oder sogar Daten zur Verfügung gestellt haben. Es ist immer wieder eine Freude mit Euch in Kontakt zu treten! Ihr könntet gern einmal auf meiner Spitzenahnen-Seite schauen, ob ihr mir weiterhelfen könnt!

Wie zu sehen ist, habe ich immer wieder neue Ideen und eine Flut von Daten zu verarbeiten. Was ich am Anfang natürlich nicht bedacht habe ist, daß ich diese Seiten durch die stetige Erweiterung der Forschungen auch aktualisieren muß. Und das bedeutet viel Arbeit, so bin ich jetzt schon seit einigen Jahren daran, ein vernünftiges Update dieser Seite zu verfassen. Nun ist es mir 2015 endlich gelungen alles auf den neusten Stand zu bekommen, dies hat zusätzlich einige Formatänderungen zur Folge gehabt, aber das ist nun absolut nicht mehr spannend...

Das sollte es wohl jetzt erst einmal gewesen sein. Viel Spaß beim Lesen und Surfen!

Für Anregungen, Tipps und vor allen Dingen Ergänzungen meiner Forschungsergebnisse bin ich jederzeit dankbar.

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